Gemeinsam Verantwortung tragen

In über 60 Projekten und Verfahren der Öffentlichen Verwaltung haben unsere Mitarbeiter ihr Können unter Beweis gestellt. Von der Konzeption bis zum laufenden Betrieb tragen wir täglich Verantwortung für erfolgreiches E-Government.

Beispiele unserer projektübergreifenden Leistungen

  • Entwicklung von kundenzentrierten, hochfrequentierten Online-Portalen für ein breites Angebots- und Leistungsportfolio für Bürgerinnen und Bürger und deren Anliegen
  • Entwicklung von Landingpages für Kundinnen und Kunden der Öffentlichen Verwaltung mit dialogbasierter Anbindung an die Verfahren
  • Digitalisierung von Antragsprozessen für Sozialleistungen und deren Anbindung an eine Vielzahl an Basisdiensten relevanter Online-Verfahren
  • Entwicklung trägerübergreifender Kerndaten-Systeme zur Koordinierung verschiedener Institutionen und Partner im Rahmen einer gemeinsamen Fallbearbeitung
  • Etablierung eines Schnittstellen-Managements für regional unterschiedliche Lösungen und Integration von teilweise noch analogen Informationsaustauschen in digitale Prozesse
  • Migration, Bereitstellung und IT-Security für das Stammdatenmanagement unter Berücksichtigung strikter datenschutzrechtlicher Bestimmungen
  • Austausch von C++ Backends durch ein modernes Java Backend für die Erfassung, Bewilligung und Auszahlung verschiedener Leistungen
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Herausforderung E-Government
Digitale Services bürgernah gedacht
 

Eine der größten strategischen Herausforderungen der Öffentlichen Verwaltung ist die nachhaltige Digitalisierung ihrer Services und Leistungen in den kommenden Jahren. Dabei rücken die Bürgerinnen und Bürger weiter in den Fokus der Digitalstrategie. Denn nichts liegt näher, als das Potential der digitalen Kommunikation zu nutzen und aktiv eine bürgernahe Öffentliche Verwaltung zu verwirklichen.

Die Öffentliche Verwaltung denkt diesen Weg konsequent weiter und realisiert mit einer Reihe von IT-Projekten schrittweise die Vision der kundenzentrierten Dienstleistung. Bürgerinnen und Bürger werden zu Partnern, die im Tandem mit den Beraterinnen und Beratern das volle Chancenpotential nutzen sollen. In der IT-Entwicklung werden dabei neue Maßstäbe gesetzt, sei es der virtuelle Arbeitsmarkt, ePortale zur individuellen Antragsbearbeitung, Single-Sign-On-Zugänge oder Barrierefreiheit.

Der Kunde und sein Begreifen, Denken und Handeln stehen im Mittelpunkt zahlreicher Applikationen. Hierfür geht die Öffentliche Verwaltung auch in der IT-Entwicklung konsequent neue Wege. Agile Entwicklungsteams arbeiten abseits des laufenden Betriebs an der Umsetzung und profitieren von dem Entwicklungsraum, der Flexiblität und den Testmöglichkeiten. Das Ergebnis sind kundenzentrierte Applikationen, die für Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die Anwenderinnen und Anwender der Bundesagentur leistungsstarke Lösungen sicherstellen und Schritt für Schritt in das auf Systemsicherheit bauende Gesamtsystem der Öffentlichen Verwaltung integriert werden können.

Unsere IT-Experten sind Teil dieser Entwicklung und arbeiten in den Entwicklungsteams der Verwaltung täglich an der Umsetzung dieser Vision mit. Wir tragen dazu auf allen Ebenen der IT-Dienstleistung bei, sei es in agilen Entwicklungsteams, dem Testmanagement, dem Deployment oder der Wartungsebene und machen das Versprechen einer bürgernahen Öffentlichen Verwaltung für die Menschen in Deutschland erlebbar.

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Jungen Menschen eine Perspektive geben
Mit dem Kerndatensystem der Jugendberufsagenturen
 

Welchen Beruf will ich ergreifen? Welche Weichen will ich für mein Leben stellen? Wo sehe ich meinen Platz in der modernen Arbeitswelt? Fragen, die sich jeder junge Mensch stellt und die eine große Bedeutung für sein späteres Leben haben. Die Öffentliche Verwaltung weiß um die Wichtigkeit, jungen Menschen alle Optionen, Chancen und Fördermöglichkeiten zu eröffnen. Das kritische Zeitfenster zwischen Schule und Berufseinstieg entscheidet allzuoft über einen gelungenen oder holprigen Start in das Berufsleben.

Deshalb hat sich die Öffentliche Verwaltung ein ambitioniertes Ziel gesetzt. Sie will allen jungen Menschen, die vor wichtigen Weichenstellungen stehen, ihre Möglichkeiten aufzeigen und ihnen aktiv helfen, einen guten Start und einen erfüllten Arbeitsalltag zu ermöglichen. Die Herauforderung besteht genau darin, dass junge Menschen die förder- und anspruchsberechtigt sind, oft keine Ahnung über diese Chancenoptimierung haben. Klar ist auch: Junge Menschen mit einer Berufsausbildung haben ihr gesamtes Leben über bessere Chancen, sich zu entwickeln, von Arbeitslosigkeit verschont zu bleiben und ein erfülltes Leben zu führen.

Mit dem Kerndatensystem werden die Chancen der digitalen Vernetzung genutzt. Ob Schulen oder zuständige Insitutionen, alle sollen nach und nach an einem Strang ziehen, um jungen Menschen eine optimale Perspektive zu geben. Das trägerübergreifende IT-System erleichtert den Datenaustausch zwischen Sozialleistungsträgern nach SGB II, III und VIII und ermöglicht eine institutionsübergreifende Fallarbeit.

Im zweiten Schritt werden Schulen und weitere Partner in den Gesamtprozess mit einbezogen. ISO Public Services ist Teil dieser Entwicklung und wir sind stolz darauf, mit unseren Mitarbeitern dieses Projekt voranzubringen. Schließlich geht es um die Zukunft junger Menschen, um die Frage, welche Perspektiven sie in der Arbeitswelt von Morgen haben werden und um Chancengerechtigkeit. Das Projekt Kerndatensystem trägt Verantwortung für Deutschland und wir sind ein Teil davon.

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eService-Portale – kundennah und barrierefrei
Mit dem digitalen Antragsportal in Richtung Zukunft
 

Mit dem Projekt eines digitalen Antragportals, entwickelte die Öffentliche Verwaltung eines der leistungsstärksten eService-Portale für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in Deutschland. Zahlreiche Themen wie Arbeitslosen-, Kurzarbeiter- und Insolvenzgeld, Berufsausbildungsbeihilfe sowie Eingliederungszuschuss können von den Antragstellern bequem digital beantragt, bearbeitet und jederzeit online nachverfolgt werden.

Der digitale Zugang wurde hierfür medienbruchfrei konzipiert. Lästige Formatvorgaben für Dokumente entfielen und die Barrierefreiheit wurde konsequent umgesetzt, um allen Menschen einen gleichwertigen Zugang zu ermöglichen. Für die Beraterinnen und Berater der Öffentlichen Verwaltung stellt das System den direkten, digitalen Draht zu den Antragstellern sicher und ermöglicht ihnen, durch die Anbindung an alle relevanten Backend-Systeme, eine schnelle bürgernahe und unternehmensfreundliche Fallbearbeitung. Agile Teams, in denen IT-Experten der ISO-Gruppe entscheidend beteiligt waren, entwickelten das digitale Antragsportal.

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UI & User Experience
Aus Sicht der Menschen gedacht
 

Im Zuge der allgemeinen Digitalisierung stellt auch die Öffentliche Verwaltung ihre Services und Leistungen zunehmend in digital integrierten Web-Applikationen den Kundinnen und Kunden zur Verfügung. Dabei rückt unweigerlich das digitale Denken und Handeln der Menschen, ihre Wahrnehmungen, Erwartungen und Bedürfnisse ins Zentrum der Entwicklungsstrategien.

Was für homogene Zielgruppen vielleicht einfach erscheint, wird für heterogene Zielgruppen zur echten Herausforderung. Aber genau diese breiten, höchst unterschiedlich zusammengesetzen Zielgruppen sind für die Öffentliche Verwaltung die Regel und nicht die Ausnahme. Schließlich hat sie den Auftrag, für alle Menschen in Deutschland da zu sein. Wie kann also eine größtmögliche Kundenrelevanz bei der Digitalisierung der Webangebote gelingen?

Die Werkzeuge hierfür liegen auf dem Tisch: User Experience Design, User Interface Design, Barrierefreiheit, Usability, Kundenzentrierung und agile Entwicklung. Aber auch hier gilt, Werkzeuge sind nur so gut, wie die Handwerker, die sie benutzen. Es braucht also erfahrene Frontend-Experten, die sich auf die Anforderungen der digitalen Web-Nutzung verstehen, die Kundenverhalten, insbesondere heterogener Zielgruppen, begreifen und dieses in ihren Lösungen antizipieren können.

Hierzu entschied sich die Öffentliche Verwaltung für einen Paradigmenwechsel und setzt nun konsequent auf Agilität. Was in vielen Fällen nicht immer leicht fällt, denn gerade die monolithischen Hintergrundsysteme sind Garant für eine reibungslose Administration. Die Vorteile aber sind überzeugend. Durch agile Entwicklungsumfelder kann die Taktung der Entwicklung wesentlich beschleunigt, der Perspektivenwechsel ermöglicht, die notwendige kreative Experimentierfreude geweckt und die Angst vor Fehlern in positive Energie umgesetzt werden. Fehler werden dabei im Entwicklungsprozess nicht als Problem gesehen, sondern als Möglichkeiten, zu lernen sich stetig zu verbessern.

Um Kundenverhalten besser verstehen und den gemeinsamen Nenner, gerade in heterogenen Zielgruppen, bestimmen zu können, werden Kundinnen und Kunden systematisch in die agilen Entwicklungsprozesse mit einbezogen. Entwickler erhalten so wichtiges Feedback über den gesamten Entwicklungszyklus und können diesen kontinuierlich auf kundenrelevante Faktoren hin testen und justieren.

Das Ergebnis sind Softwareprodukte, die mitten im Leben der Kunden stehen und zudem so einfach wie möglich für jeden Einzelnen und so nah wie möglich an der individuellen Herausforderung sind. Die ISO Public Services trägt mit ihren Expertinnen und Experten einen wichtigen Teil dieser Verantwortung in zahlreichen Projekten der Öffentlichen Verwaltung. Hierfür entwickeln wir Strategien in unseren eigenen Thinktanks, zertifizieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserer ISO Academy und machen sie fit für die Praxis in unseren ISO Bootcamps.

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Motivation begreifen
Deinen eigenen Weg finden
 

Die Frage nach dem richtigen Beruf ist eine grundlegende und gerade für Jugendliche und junge Erwachsene eine, die in der digitalen Welt nur noch schwer zu überschauen ist. Für die Öffentliche Verwaltung hat diese Frage deshalb oberste Priorität, denn nichts ist wichtiger als die zukunftsweisende Entwicklung junger Menschen.

Im Rahmen der Digitalen Agenda haben wir im Bereich der beruflichen Orientierung das agile Entwicklungsteam beim Aufbau eines Selbsterkundungs-Tools unterstützt. Das Tool bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit, schnell und einfach auf Basis psychologisch fundierter Testverfahren individuelle Vorschläge zu passenden Studien- oder Ausbildungsangeboten zur erhalten.

Bei der Softwarelösung stand die User Experience und die Mediennutzung der Zielgruppe im Zentrum der Entwicklung. Usability, Design und Sprache wurden auf die Erwartung sowie die Bedürfnisse junger Menschen zugeschnitten. Die Öffentliche Verwaltung lässt die Nutzerinnen und Nutzer mit den Ergebnissen natürlich nicht alleine und bietet allen die Möglichkeit zum persönlichen und passgenauen Beratungsgespräch. Mit dem Selbsterkundungs-Tool wird ein digitaler Servicebaustein im Arbeitsmarkt platziert, der hohe Lenkungswirkung entfaltet und die Qualität der Beratung weiter verbessert.

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